Das denkmalgeschützte Gebäude ist Teil des ehemaligen Hanomag-Geländes. Dies entstand im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als Betriebsgelände des Maschinenbau-Unternehmens Hanomag. Im Jahr 2010 wurde das als Industriedenkmal eingestufte Gebäude umgebaut. Dabei wurde es an die Anforderungen des damaligen Hauptmieters Deutsche Telekom AG angepasst.
Mit dem Auszug wurde die Konzeption einer Schulnutzung entwickelt. Das zukünftige Schulgebäude soll als Ausweichquartier für Schulen im Stadtgebiet der Landeshauptstadt dienen, die einer grundlegender Sanierung bedürfen. Durch die Auslagerung der jeweiligen Schulen an den neuen Standort in Linden-Süd können die Baumassnahmen ohne gleichzeitigen Schulbetrieb vorgenommen werden.
Das geplante Schulgebäude entwickelt sich über insgesamt fünf Etagen. Im Rahmen der
Umbaumassnahmen wird das Gebäude in den überwiegenden Teilen entkernt. Die denkmalgeschützten Bereiche werden in Abstimmung mit der Unteren Denkmalbehörde
neu gestaltet.